Beckenbodentraining für Männer: So bekämpfen Sie Inkontinenz

Studien zufolge leidet jeder zehnte Mann an Blasenschwäche oder Inkontinenz. Ab dem 60. Lebensjahr ist das Risiko zu erkranken besonders hoch. Außerdem gehört ungewollter Harnverlust neben erektiler Dysfunktion zu den häufigsten Folgen einer Prostata-Operation. Doch genau wie fehlende Potenz gilt Inkontinenz immer noch als Tabuthema in der Gesellschaft. Viele betroffene Männer ziehen sich aus Scham zurück. Gehören Sie auch dazu? Wir klären über Blasenschwäche auf und zeigen Ihnen, wie Sie mit Beckenbodentraining die Kontrolle über Ihre Blase zurückgewinnen können – damit Sie Ihr Leben wieder unbeschwert genießen können!

Was bedeutet Blasenschwäche?

Blasenschwäche wird umgangssprachlich mit Inkontinenz gleichgesetzt und bezeichnet einen unkontrollierten Harnvelust, der oftmals auf Erkrankungen der Blase oder eine schwache Beckenbodenmuskulatur hinweist.

Welche Formen von Inkontinenz bei Männern gibt es?

Ungewollter Harnverlust tritt in unterschiedlichen Formen auf. Zwischen diesen Formen von Blasenschwäche wird unterschieden:

  • Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)
    Dieser Begriff beschreibt den unwillkürlichen Harnverlust, bei dem es vor allem bei körperlicher Belastung zu unfreiwilligem Verlust von Harn kommt – zum Beispiel wenn Sie husten, niesen, lachen, springen oder wenn Sie schwer heben. Diese Bewegungen üben Druck auf die Blase aus und verursachen Harnverlust, wenn sich die Beckenbodenmuskeln nicht zusammenziehen können. Belastungsinkontinenz tritt vor allem nach einer Prostata-OP, zum Beispiel nach Prostatakrebs, auf. Abgesehen von einer möglicherweise während der Operation entstandenen Verletzung des Schließmuskels sorgt die Entfernung der Prostata für einen geschwächten Harnblasenverschluss. Wenn die Beckenbodenmuskulatur des Mannes überlastet ist, kann so eine Belastungsinkontinenz entstehen.
  • Dranginkontinenz
    Bei dieser Form der Inkontinenz verspüren Sie einen plötzlichen und unkontrollierten Harndrang, ohne dass die Blase voll ist. Dieser Harndrang taucht oft ohne Vorwarnung und meistens in der Nacht auf. Es wird vermutet, dass die Ursache für Dranginkontinenz an einem überaktiven Blasenmuskel liegt, der falsche Signale an das Gehirn sendet. Die Signale geben vor, dass die Blase voll sei, obwohl sie es in Wahrheit gar nicht ist. Eine Dranginkontinenz beim Mann wird beispielsweise durch eine Prostatavergrößerung verursacht.
  • Überlaufinkontinenz
    Wenn Sie tröpfchenweise Urin verlieren, ohne dass sich Ihre volle Harnblase vollständig entleert, leiden Sie womöglich an einer Überlaufinkontinenz. Die häufigste Ursache beim Mann ist eine vergrößerte Prostata. Die Verengung der Harnröhre hat eine Abflussbehinderung zur Folge. Die konstant gefüllte Blase überdehnt sich und der Blasendruck wird letztlich größer als der Druck des Schließmuskels: Die Blase tropft.
  • Reflexinkontinenz
    Der unwillkürliche Harnverlust ohne Harndrang in Folge von neurologischen Schäden am Gehirn oder Rückenmark wird Reflexinkontinenz genannt. Betroffene Männer können die Entleerung ihrer Blase nicht mehr kontrollieren. Diese Form der Inkontinenz geht mit einem gesteigerten Risiko von Harnwegsinfekten einher und kann die Nieren schädigen. Sollten Sie an einer Reflexinkontinenz leiden, sollten Sie daher unbedingt regelmäßig zum Urologen gehen.
  • Mischinkontinenz
    Außerdem ist es möglich, gleichzeitig an Belastungs- und Dranginkontinenz zu leiden. Dabei ist in der Regel eine Form ausgeprägter als die andere. Es wird empfohlen, die schwerwiegendere Art zuerst zu behandeln.

Was tun bei Blasenschwäche?

Betroffenen Männern ist es oftmals unangenehm, über ihre Inkontinenz zu sprechen. Viele glauben, dass sie sich damit abfinden müssen, ungewollt Harn zu verlieren. Sie geben deshalb jeden Monat Geld für Einlagen oder andere Inkontinenzprodukte aus, um ihren unwillkürlichen Harnverlust in der Öffentlichkeit zu verstecken. Die Behandlung von Blasenschwäche kann jedoch erfolgreich die Symptome bessern oder die Inkontinenz sogar ganz stoppen.

Den Beckenboden trainieren: Übungen gegen Blasenschwäche

Zum Schutz vor Inkontinenz und für die männliche Potenz spielt der Beckenboden eine wesentliche Rolle. Der Begriff bezeichnet einen Muskelkomplex, bestehend aus mehreren Schichten von Muskeln, Sehnen und Gewebe, der im Becken sitzt und sich von der hinteren Oberseite des Schambeins bis zum Steißbein erstreckt. Unterhalb der Prostata umschließt die Beckenbodenmuskulatur beim Mann die Harnröhre und gehört somit zum äußeren Schließmuskel. Dieser steuert das Öffnen und Verschließen der Harnröhre: Mit gezieltem Beckenbodentraining kann ein Mann also nicht nur sein Sexualleben fördern, sondern auch Inkontinenz vorbeugen oder aktiv bekämpfen. Beckenbodenübungen bringen Ihnen also viele Vorteile!

Beckenbodentraining: So geht's

Einfache Übungen zum Beckenbodentraining können Sie allein zu Hause durchführen: Diese basieren auf dem Wechsel zwischen aktiver An- und Entspannung Ihres Beckenbodens. Wir haben Ihnen eine Übersicht sinnvoller Beckenbodenübungen zusammengestellt, die Sie zu Hause ausprobieren können

Wenig Zeit? Der Beckenbodentrainer INNOVO hilft

Allerdings ist es gar nicht so einfach, den Beckenboden direkt auf Anhieb anzusteuern und isoliert zu trainieren. Neben Beruf, Hobbies und sonstigen Verpflichtungen fehlt vielen Männern auch schlicht die Muße, ihre kostbare freie Zeit mit Beckenbodenübungen zu verbringen. Gehören Sie auch dazu? Sie müssen sich nicht länger mit Ihrer Blasenschwäche abfinden: Der Beckenbodentrainer INNOVO schafft Abhilfe.

Was ist INNOVO?

INNOVO ist ein Trainingsgerät, mit dem Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur stärken, um Blasenschwäche entgegenzusteuern. Der Beckenbodentrainer sendet sanfte, elektrische Impulse aus, um eine zielgerichtete und effektive Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur zu bewirken. Dazu ziehen Sie die Shorts an, deren integrierte Elektroden auf Oberschenkel und Gesäß aufliegen. Mit dieser bewährten Technologie, die eigens zur Stärkung des Beckenbodens entwickelt wurde, werden 180 Kontraktionen des Beckenbodens pro Sitzung ermöglicht. Sie müssen selbst keine Übungen durchführen – der Beckenbodentrainer übernimmt die ganze Arbeit. Somit können Sie Ihren Beckenboden entspannt zu Hause trainieren, während Sie nebenbei ein Buch lesen oder Ihre Lieblingsserie anschauen.

Wirkt INNOVO wirklich gegen Blasenschwäche?

Laut unserer Umfrage würden 98% der Ärzte INNOVO Ihren Kollegen weiterempfehlen1.

INNOVO ist ein klinisch nachgewiesener Lösungsansatz zur effektiven Behandlung von Blasenschwäche.

Was INNOVO auszeichnet

Diese Vorteile bringt Ihnen INNOVO:

  • Der Beckenbodentrainer behandelt die Ursachen, nicht nur die Symptome von Blasenschwäche
  • Sie können den Beckenbodentrainer bequem und einfach zu Hause benutzen
  • Die gesamte Beckenbodenmuskulatur wird gezielt stimuliert
  • Das Trainingsgerät wird nur äußerlich angewandt

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Sie haben noch Fragen?

  • Wie funktioniert die INNOVO-Therapie?
  • Wie fühlt sich die Stimulation an?
  • Wie lange dauert es, bis ich erste Fortschritte bemerke?

Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen..

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